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hat seine Wurzeln im Verein für Ambulante Krankenpflege, der 1897 von verantwortungsbewußten Bürgern gegründet und im Jahr 1906 als Nr. 2(!) ins Vereinsregister des Amtsgerichts Erlangen eingetragen wurde. Der Verein hatte die Aufgabe, die häusliche Krankenpflege auch für arme Mitbürger zu sichern; den Dienst übernahmen die Mallersdorfer Schwestern. Für sie wurde das „Schwesternhaus“ in der Erlanger Straße 14 von den Mitgliedern mit Eigenmitteln errichtet. Die Klosterfrauen versahen ihren aufopferungsvollen Dienst bis weit in das 20. Jahrhundert, bis die Einführung der Sozialstationen und die gesetzliche Pflegeversicherung diese Aufgaben übernahmen. Mit Sr. Nikoma ging die letzte Krankenschwester in den Ruhestand. Sr. Nikoma wurde mit der Goldenen Stadtmedaille geehrt und genießt noch heute hohes Ansehen in der Bevölkerung. Sie ist das Synonym für ambulante Krankenpflege in Herzogenaurach. Bei allen Familien war sie anerkannt und beliebt. Das Anwesen Erlanger Straße, an dem der Zahn der Zeit sichtbar genagt hatte, wurde im Jahr 1998 von Grund auf renoviert. Unser Hospiz-Büro befindet sich im 1. Stock des Gebäudes. Im Jahr 2002 beschloß der Vorstand des Vereins für Ambulante Krankenpflege, den Vereinszweck auf den Hospizdienst, also die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, auszudehnen. In der Mitgliederversammlung 2003 wurde dem Vorhaben mit überwältigender Mehrheit stattgegeben. Im Herbst 2007 konnten wir auch die Fassade renovieren und in der Originalansicht wiederherstellen, wie sie Architekt Kurr im Jahr 1909 geplant und ausgeführt hatte. Das Gebäude, in dem sich auch die Caritas-Sozialstation und die Allgemeine Soziale Beratung befinden, ist ein richtiges Schmuckstück geworden. |